Immobilienkredit: Der Weg zum eigenen Haus
Wer sich seinen Traum von den eigenen vier Wänden erfüllen möchte, steht zunächst vor einem schier unüberwindlichen Berg an Kosten. Die Regel ist: Kaum jemand kann sich ein Haus sofort leisten, um sein Vorhaben zu finanzieren, braucht er finanzielle Hilfe. Der Begriff „Baufinanzierung“ umfasst viele Mittel und Wege, flüssig zu werden – diese sollten voll ausgeschöpft werden. Doch zwei Mittel sind besonders wichtig bei dem Immobilienkredit, bzw. Immobilienfinanzierung: Eigenkapital und Realkredit. Bei der Suche nach passenden Geldgebern können Baufinanzierungsrechner eine Hilfe sein.
Zur Baufinanzierung zählen zunächst Mittel der Eigen- und die Fremdfinanzierung. Die Eigenfinanzierung umfasst das gesamte verfügbare persönliche Kapital und Sicherheiten, zum Beispiel Bankguthaben, Sparguthaben, Grundstücke oder auch die Eigenleistung. Meist decken die diese Mittel nur einen Bruchteil der Baukosten, so dass der Hausbauer einen Großteil fremd finanzieren muss. Hier stehen ihm kurz-, mittel- und langfristige Finanzierungsmöglichkeiten offen. Für Bausparer ist es besonders wichtig, dass der Immobilienkredit möglichst langfristig angelegt ist, denn Zwischenfinanzierung schmälert den Zinsvorteil. Deshalb sollte der Baufinanzierer sich zunächst um ein günstiges Hypothekendarlehen mit günstigen Hypothekenzinsen bemühen. Baufinanzierungsrechner online helfen dabei, schnell verschiedene Angebote zu vergleichen und ersparen Ihnen einen persönlichen Bankenvergleich.
Realkredite sind stets objektgebunden – also bei einem Bauvorhaben am Haus. Das Hypothekendarlehen hat einen Vorteil: Das Haus dient mit seinem Eigenwert der Bank als Sicherheit. Damit sind die Hypothekenzinsen besonders günstig. Der Kreditgeber behält sich das Grundpfandrecht vor und richtet die Kreditsumme an die Beleihungsgrenzen aus, die er nach eigenem Ermessen einmalig festlegt. Eine Beleihungsgrenze von 60 Prozent der Bausumme erhält bei den meisten Banken die günstigsten Zinskonditionen. Eine weitere Möglichkeit zur langfristigen Baufinanzierung bieten Bausparpläne, vieler Bausparkassen an. Die Beleihungsgrenzen sind hier meist etwas höher als bei einem Bankdarlehen, sie können bis zu 80 Prozent des Hauswerts betragen. Voraussetzung für ein Bauspardarlehen ist ein Bausparvertrag mit festgelegten Raten. Für ein Immobilienkredit sollte man als Kreditnehmer etwa 40 bis 50 Prozent der Bausparsumme erspart haben, bis man von der Bausparkasse das Darlehen erhält. Der Bausparer erhält beim Immobilienkredit die volle Bausparsumme ausgezahlt, also inklusive des Ersparten. Wobei er den geliehenen Anteil als Darlehen zurückzahlt. |